Zirkonoxid ist ein neues hochwertiges Vollkeramik-Material, das sich für sehr viele Zahnersatz-Lösungen hervorragend eignet. Dieses besonders stabile und körperverträgliche Keramik-Material kommt ursprünglich aus
der Weltraumforschung und wird seit vielen Jahren erfolgreich in der Allgemeinmedizin verwendet, zum Beispiel für künstliche Hüftgelenke.

Auch die Zahnmedizin und Zahntechnik hat entdeckt, welche Möglichkeiten und Vorteile dieses hochwertige Material bietet.

Vollkeramische Brücken - eine neue Dimension der prothetischen Versorgung

Metallfreier Zahnersatz aus Vollkeramik zählt seit Jahren
zu den körperverträglichsten und schönsten Alternativen. Bisherige Keramikmaterialien waren allerdings nicht für jede Art Zahnersatz geeignet.

Vor allem im Seitenzahnbereich, wo die Zähne hohen Belastungen ausgesetzt sind, waren bisher keine größeren Brückenversorgungen mit mehr als drei Zahngliedern aus reiner Keramik möglich, da die erforderliche Materialstabilität fehlte. Nicht so bei Zirkonoxid. Dieses Keramik-Material hat eine enorme Bruchfestigkeit und ist dadurch nicht nur für Kronen sondern auch für größere metallfreie Brücken im Seitenzahnbereich bestens geeignet.

Die Verwendung unterschiedlicher Metall-Legierungen kann Reaktionen im Mund auslösen

Im Laufe der Jahre sind bei den meisten Menschen mehrere Zahnrestaurationen, Kronen und Brücken erforderlich. Diese sind größtenteils aus Metall, oft verblendet mit Kunststoff oder Keramik. Zahlreiche Edelmetall- und Nichtedelmetall-Legierungen stehen hierfür zur Verfügung. Und aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen an den jeweiligen Zahnersatz werden für Kronen und Brücken häufig auch verschiedene Metall-Legierungen verwendet.

Gold zählt zweifelsfrei zu den bewährtesten und sichersten Material-Alternativen. Doch auch Gold besteht aus mehreren Legierungsbestandteilen, die in Wechselwirkung mit anderen Metallen im Mund ungesunde Metallreaktionen auslösen können. Zwar unterliegen heute alle Zahnersatz-Legierungen sorgfältigen Kontrollen und Verträglichkeitsprüfungen. Welche Wirkungen ein Mix unterschiedlicher Metalle im Mund haben kann, bleibt dabei jedoch meist unberücksichtigt.